Rohre wieder tauglich machen mit der fachmännischen Rohrinnensanierung

In München gibt es mehr als 820.000 Haushalte. Jeder von ihnen ist mit Rohrleitungen ausgestattet, um die Haushaltsmitglieder mit ausreichend fließendem Wasser versorgen zu können. Aber auch für die Wasserentsorgung werden die Rohre verwendet. Somit kommt es dazu, dass jeden Tag sehr viel von dem nassen Element durch die Rohrleitungen fließt. Hinzukommend werden ebenso Haare, kleine Steine, Sand und einiges mehr mit vorbei geschwemmt. Dies alles sorgt auf die Dauer dafür, dass die Rohre Schaden nehmen. Sie müssen dann repariert werden. Eine Möglichkeit hierfür ist die Rohrinnensanierung.

Obwohl sie von Fachmännern übernommen wird, lohnt es sich auch für Laien, Interesse daran zu zeigen. Schließlich kann die Situation, in der eine Rohrinnensanierung nötig ist, jeden treffen. In diesem Fall ist es gut, wenn Sie wissen, was der Fachmann mit Ihrem Eigentum macht. Eine Hilfe, um Ihr Wissen zu dem Thema aufzubessern, soll Ihnen folgend geboten werden. 

 

Rohrinnensanierung - Was ist das? Wann ist sie nötig? Welche Varianten gibt es?

Wer sich mit der Rohrinnensanierung auseinandersetzt, fragt sich meist, was sie eigentlich ist, wann es zu ihr kommt und welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt. Die Antworten darauf sind gar nicht so schwer. Denn eine Rohrinnensanierung ist in erster Linie ein Sanierungsverfahren. Angewandt wird es, wenn Rohre schon recht alt oder verstopft sind. Während ihres Vorganges werden die Wasserleitungen von innen gereinigt. Anschließend werden die Rohre ebenso von innen beschichtet. Dafür wird Epoxidharz verwendet. Dabei ist allerdings zu beachten, dass nicht alle Sanierungsvorgänge immer in ein und derselben Reihenfolge vollzogen werden. Besser ausgedrückt gibt es zwei Varianten. Diese sind: 

  • Mit Quarzsand und Kunststoff
  • Die grabenlose Rohrsanierung im Inliner-Verfahren

Mehr zum Sanierungsverfahren mit Quarzsand und Kunststoff...

Die Quarzsand- und Kunststoff-Sanierungsvariante ist unter Fachleuten eine beliebte Möglichkeit, Wasserrohre von innen wieder instand zu setzen. Schließlich ist sie schnell vollzogen, bereitet wenig Dreck und ist ebenso nicht mit einer hohen Lautstärke verbunden. Bezüglich ihrer Anwendung wird in erster Linie natürlich Quarzsand gebraucht. Dieser wird mit erhöhtem Luftdruck in das entsprechende Rohr hineingeblasen. Auf diese Art und Weise lösen sich sämtliche Ablagerungen ohne die Verwendung von umweltschädlichen Substanzen. Ist das geschehen, kommt das flüssige Epoxidharz zu seinem Einsatz. Es kommt zur Bildung von einer nahtlosen Innenbeschichtung und die Rohrsanierung ist beendet.

 

… und zu der grabenlosen Rohrsanierung im Inliner-Verfahren

Eine andere Sanierungsmöglichkeit für die Innenrohre ist bekanntlich die grabenlose Rohrsanierung im Inliner-Verfahren. Diese wiederum unterteilt sich in 3 Schritte. Schritt 1 ist die Trocknung von den Rohren. Um dies zu erreichen, wird Luft erwärmt und in die Leitungen hineingeblasen. Somit lösen sich die Ablagerungen und kommen dann in die Wiederaufbereitungsanlage.  Gleich danach erfolgt Schritt Nummer 2: Ein Korund-Luft-Gemisch findet Einsatz und reinigt die Leitungen. Als Nächstes kommt es zu einer Überprüfung mit dem Endoskop, sobald die Rohrleitungen sauber erscheinen. Und auch ein Drucktest erfolgt, um die Dichtigkeit zu sichern. Danach steht der 3. Schritt an. Bei diesem Verfahren von der Rohrinnensanierung kommt es nun zu der Beschichtung der entsprechenden Rohre. Dabei ist das Material nach 24 Stunden gefestigt. Es ist im Rohr ein Rohr entstanden, worum auch die Bezeichnung „im Inliner-Verfahren“ verwendet wird. Zu guter Letzt spülen die Fachmänner aus München das reparierte Wasserrohr aus. Rückstände werden dabei beseitigt und die Arbeit ist beendet.