Die Kanalkamera - Die Funktionsweise und Anwendung modernster Technik

Kanalkamera München

Nicht nur in München, sondern auch in jeder anderen Großstadt leben eine Menge Personen. Ihnen entsprechend gibt es auch eine große Anzahl an Haushalten in der jeweiligen Stadt. In diesen Haushalten wiederum werden täglich Strom und Wasser verbraucht. Schließlich wollen alle Haushaltsmitglieder leben, selbst wenn es sich nur um einen 1-Personen- Haushalt handelt. Also wird gekocht, gewaschen, gebadet oder geduscht, TV gesehen, Radio gehört und vieles mehr. Dabei scheint alles ganz normal zu sein.

Problematisch wird es erst dann, wenn es einen Stromausfall oder Defekte mit der Wasserleitung gibt. Bei dem Erstgenannten hilft es oftmals nur zu warten, bis die Stadt wie München alles repariert hat. Das Zweite allerdings muss selber in Angriff genommen werden. Wer sich nun mit dem Thema etwas auskennt, kann eine eigenständige Reparatur versuchen. Übertrifft der Schaden jedoch die Kenntnisse beziehungsweise sind in diesem Gebiet gar keine vorhanden, muss eine Firma zurate gezogen werden.

 

Diese wiederum wird das Problem mit dem Fachwissen des Teams beseitigen. Auch eine spezielle Ausrüstung gehört dazu, zu welcher zum Beispiel eine Kanalkamera gehört. Der Begriff Kanalkamera ist auch vielen Laien bekannt. Ihre Funktionsweise, der Einsatzbereich sowie die abhängigen Faktoren von ihren Beschaffungskosten hingegen kennt kaum ein Nichtfachmann. Um dieses Grundwissen näher zu bringen, wird sich der folgende Text mit genau diesen Aspekten beschäftigen.

 

Wann wird eine Kanalkamera eingesetzt?

Gibt es in einer Wasserleitung Schäden, kommt eine Kanalkamera zum Einsatz. Die Kanalkamera findet Schadstellen und Blockierungen wie etwas Rohrbrüche und Schmutzablagerungen. Dabei wird sie nicht nur in privaten Haushalten eingesetzt. Verwendung bekommt sie auch im örtlichen Abwassersystem. Hier hilft die Kanalkamera bei Sanierungsarbeiten, Kanalortungen oder bei einem Schadensverdacht bezüglich gestiegener Belastung durch das Grundwasser. Bei all den Funktionen wird dabei kein Stück Erdreich in Bewegung gesetzt. Gleichfalls ist keine Umweltveränderung nötig.

 

Wie ist ihre Funktionsweise?

Die Kanalkamera sitzt als Kopf an einem langen Kabel. Sie wird bei ihrer Verwendung in die jeweilige Abwasserleitung hineingeführt. Ist dies geschehen, so ist es möglich die Kanalkamera um bis zu 360° zu schwenken. Auf diese Art und Weise wird es ermöglicht, die Innenwände von dem Rohr ausreichend zu untersuchen. Aufgrund ihrer ausgestattenden Beleuchtungsmöglichkeit erhellt die Kanalkamera die Innenwände sehr stark. Somit werden für die Kanalkamera die kleinsten Beschädigungen sichtbar. Des Weiteren verfügt die Kanalkamera über einen Sensor. Mit ihm werden Hindernisse, z. B. Baumwurzeln erkannt und das Gerät weicht ihnen aus. Die Kanalkamera selber nimmt die Bilder auf. Sofort werden sie an einem Bildschirm, welcher sich über der Erde befindet, weitergeleitet. Hierbei wird auch der Standort angegeben. Damit wird dem Fachmann genau bekannt gegeben, wo sich die Beschädigung befindet.

 

Wie steht es mit den Kamera-Kosten?

Die Kosten für eine Kanalkamera sind sehr unterschiedlich. Denn es spielen eine Menge Faktoren und Komponenten eine Rolle. Diese sind zum Beispiel: Die Länge des Kamerakabels, die Beschaffenheit von dem Monitor (schwarz- weiß oder farblich) sowie die Akkuleistung. Genauso kommt es auf die Qualität der Kanalkamera und die Stabilität von Kabel und Kamerakopf an. Die einfachen Modelle mit geringer Qualität gibt es bereits ab 20 € in Handel. Eine gute Kamera hingegen liegt bei etwa 350 €. Und ganz besonders hochwertige Modelle sind für bis zu 6.000 € zu erhalten. Immerhin sind bezüglich der Qualität als auch der Kosten nach oben hin keine Grenzen gesetzt.