Dichtheitsprüfung von Rohrsystemen in München

Dichtheitsprüfung München

Jeder Eigentümer eines Grundstückes ist laut §61a LWG dazu verpflichtet, seine Rohrsysteme einer Dichtheitsprüfung zu unterziehen. Sollte diese nicht stattfinden, kann das unter Umständen sehr teuer für den Eigentümer werden, sollte es zu Schäden kommen. Bei dieser Dichtheitsprüfung durch einen zertifizierten Betrieb wird geprüft, dass das sichere Ableiten von Schmutzwasser sichergestellt ist.

Und genau dafür trägt jeder Eigentümer eines Grundstückes die absolute Eigenverantwortung. Sollte es zu einem Neubau kommen, wird dieser Bau unter anderem erst dann abgenommen, wenn die Dichtheitsprüfung erfolgte und natürlich auch die Prüfung bestanden ist. Kommt es zu Beanstandungen durch den Sachkundigen, müssen die Mängel erst beseitigt werden, bevor die Bescheinigung ausgestellt wird. Die verantwortliche Gemeinde kann diese Bescheinigung anfordern. Zu einer erneuten Dichtheitsprüfung muss es spätestens nach 20 Jahren kommen, oder dann, wenn erhebliche Änderungen am Bau stattgefunden haben. Die erforderliche Dichtheitsprüfung kann immer nur durch einen Fachbetrieb stattfinden. Dieser muss ein spezielles Zertifikat besitzen, ansonsten würde eine dennoch ausgestellte Bescheinigung keinen Bestand haben. Diese Prüfungen finden immer mit sehr modernen Geräten statt, damit auch tatsächlich erkannt werden kann, ob alles in bester Ordnung ist.  Was dabei alles passieren wird, klärt der Fachbetrieb für die Dichtheitsprüfung immer zuerst mit dem Kunden ab. Sicherlich wird auch ein entsprechender Kostenvoranschlag über die Ausführung der Arbeiten erstellt werden.  Und genau darauf sollte der Kunde auch achten, dass dieser Kostenvoranschlag erstellt wird.

 

Die Dichtheitsprüfung

Was genau ist denn eigentlich eine Dichtheitsprüfung und was genau passiert denn dabei? Ganz sicher wird es immer zu einer Inspektion kommen, was das Optische betrifft, was aber lange nicht alles ist. Eingesetzt werden immer nur hochmoderne Geräte. Grundsätzlich werden sehr gerne die sogenannten Kanal-TV eingesetzt, die ein ganz genaues Bild verschaffen können. Zuvor aber muss geprüft werden, ob die zuständigen Behörden diese Art der Inspektion auch anerkennen. Darum aber kümmert sich immer das Unternehmen, welches die Dichtheitsprüfung durchführt. Geprüft wird immer bis zu dem Punkt hin, wo das private in das öffentliche System mündet. Denn genau hier ändert sich der Verantwortungsbereich. Die Bilder vom Inneren des Kanalsystems werden auf einem Bildschirm übertragen. So können sich die Profis ein ganz genaues Bild über den Zustand verschaffen. Sollten Auffälligkeiten zu finden sein, können diese hinterher bedeutend besser saniert werden, denn das Bild zeigt natürlich auch den genauen Stand der Beschädigung an.

 

Die Prüfung des Drucks

Wird nun also eine Dichtheitsprüfung durchgeführt, dann wird das auch immer dazu führen, dass es zu einer Druckprüfung kommt. Diese wird immer entweder mit Wasser oder Luft erfolgen. Per Gummimanschetten wird das System abgedichtet. Nun wird entweder Wasser oder Luft eingelassen und dann kommt die Messung des Drucks. Bleibt der Druck konstant, oder ändert dieser sich nur gering, dann ist alles in Ordnung. Fällt der Druck aber, dann ist dies ein Indiz dafür, dass etwas nicht stimmt und nun die Ursache gesucht werden muss. Erst wenn entweder die Dichtheit bestätigt ist oder die Mängel behoben sind, dann kann auch die entsprechende Bescheinigung ausgestellt werden.