Die Kanalsanierung in München - So läuft sie ab

Kanalsanierung München

Es kommt relativ häufig vor, dass eine Kanalsanierung vorgenommen werden muss. Immer wieder treten Probleme mit dem Abwasserkanal auf und dann bleibt letztendlich nichts anderes übrig, um den sicheren Ablauf zu garantieren, als eine Kanalsanierung vorzunehmen. In der Regel muss der Kanal freigelegt werden, aber mittlerweile gibt es auch Methoden, die das Freilegen verhindern.

Das kann aber immer erst vor Ort entscheiden werden. Wann eine Sanierung des Kanals fällig ist, kann grundsätzlich immer nur der Fachbetrieb entscheiden. Unter einer Kanalsanierung versteht man die Instandsetzung von den Rohrleitungen, die normalerweise immer unterirdisch verlegt sind. Dieses Rohrsystem dient immer dazu, die Entsorgung des Abwassers sicherzustellen. Kann der Abfluss nicht mehr sichergestellt werden, kann es zu Verstopfungen der Rohre kommen. Die Kanalsanierung kann in drei Gruppen unterteilt werden:

  • Die Erneuerung
  • Die Reparatur
  • Die Renovierung

Nach einer genauen Inspektion des Kanals kann entschieden werden, welches Verfahren der Kanalsanierung angewendet wird. Oft werden zur Klärung des Problems Kameras eingesetzt, um sich ein genaues Bild über den Schaden zu machen. Und so kann dann entschieden werden, welches Verfahren angewendet werden kann. Eine Kanalsanierung erfolgt immer nach den Vorschriften des DIN 31051. Nach der Beurteilung des Zustands wird entschieden, ob es zur Reparatur, Sanierung oder Erneuerung kommen wird. Und dann kann gezielt mit der Sanierung begonnen werden.

 

Das Reparaturverfahren

Nachdem eine Inspektion vorgenommen wurde und dabei festgestellt wurde, dass eine Reparatur ausreichend ist, wird damit begonnen, die georteten Schäden per Kanalsanierung zu beheben. Alle Risse, die radial oder axial auftreten, werden saniert und Muffen, die undicht geworden sind, werden gewechselt. Ganz wichtig ist, dass dabei sehr sorgfältig vorgegangen wird, damit wirklich alle Schäden behoben werden und keine erneuten Probleme auftreten können. Werden aber Kameras eingesetzt, können alle Problemstellen ausfindig gemacht werden und keine Stellen werden übersehen. Nur so kann auch gesichert werden, dass die Kanalsanierung auch zum Erfolg wird und der Kanal wieder dicht ist und seine normale Arbeit verrichten kann.

 

Das Renovierungsverfahren

Kommt es bei einer Kanalsanierung zu Renovierungen, dann ist hier das Motto, künftigen Leitungsschäden vorzubeugen und bestehende Schäden zu beheben. Das Gute an diesem Verfahren ist, dass in einem Arbeitsgang einzelne oder auch mehrere hintereinander folgende Abschnitte des Kanals renoviert und ausgebessert werden können, was selbstverständlich sehr zeitsparend ist und die Kanalsanierung kann schnell erfolgen. Selbstverständlich erfolgt auch vor dieser Kanalsanierung eine genaue Inspektion des Ausmaßes der Schäden.

 

Das Erneuerungsverfahren

Wird nun bei der Inspektion festgestellt, dass der Kanal so erhebliche Schäden aufweist, dass weder eine Sanierung, noch eine Renovierung hilfreich sein werden, kommt es im Zuge der Kanalsanierung zu einer Erneuerung, was nun die aufwendigste Art der Kanalsanierung ist, aber eben auch notwendig. Nun muss entschieden werden, ob es zu einer offenen oder einer grabenlosen Kanalsanierung kommt, wobei es grundsätzlich so ist, dass eher die offene Bauweise eingesetzt wird. Dabei kommt es dann dazu, dass die alten Rohre entfernt und ersetzt werden. Anschließend aber ist sicher, dass der reibungslose Abfluss des Abwassers widerhergestellt ist. Jeder Hauseigentümer ist dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass der Ablauf sicher ist.